Wir helfen Familien und Freunden den Abschied zu leben.

Der Wald als letzte Ruhestätte

Der Wald als letzte Ruhestätte

Der Wald als letzte Ruhestätte

Dem Wald kommt in der Natur eine besondere Bedeutung zu. Er bietet Heimat für viele Tiere und Pflanzenarten und schenkt Lebewesen den notwendigen Sauerstoff.

Schon seit Urzeiten werden Bäume, Haine und Wälder in vielen Kulturen als Kultstätten verehrt. Bäume mit tief in der Erde verankerten Wurzeln und einem mächtigen, aufrechten Stamm verbinden Himmel und Erde. Der Laubbaum, mit seinem jährlich erneuerndem Blattkleid, verkörpert das Sinnbild der Wiedergeburt. Der Nadelbaum steht mit seinem immergrünen Schmuck als Symbol für immerwährendes Leben, den unsterblichen Geist und die Unsterblichkeit schlechthin.

Immer mehr Menschen bevorzugen eine Bestattung in der Natur und wählen eine Rückkehr in den natürlichen Kreislauf. Ein Baum wird als letzte Ruhestätte ausgewählt und die menschlichen Überreste in Form von Asche in einer sich selbst zersetzenden Urne bei den Wurzeln beigesetzt. Die fruchtbare Asche gibt der Natur neue Kraft und Lebensenergie und geht in den ewigen Kreislauf des Lebens ein.

Im Oberrohrwald wird diese Form der Bestattung seit einiger Zeit angeboten. Als Vorsorge kann schon zu Lebzeiten ein Baum ausgesucht werden, oder aber die Hinterbliebenen entscheiden im großen Areal über den Wunschbaum. An einer Lichtung, auf einem herzförmig angelegten Platz, findet die feierliche Zeremonie und Verabschiedung durch die Trauergäste statt. Vogelgezwitscher, das Rauschen der Blätter und das Säuseln des Windes sorgen zusätzlich für eine stimmungsvolle natürliche Atmosphäre. Die Klänge der Hintergrundmusik und die Ansprache des Trauerredners sowie die Anwesenheit der Urnenträger bilden den feierlichen und andächtigen Rahmen. Der letzte Abschied bleibt in schöner Erinnerung.

Die naturnahe Bewirtschaftung des Waldes sorgt für eine nachhaltige und generationsübergreifende Erhaltung. Ein Spaziergang im Wald lädt immer wieder zum Gedenken an die Verstorbenen ein.

 

 

Ein Baum gibt Leben. Er ist beständig. Er gewährt Leben, aber sein eigenes bleibt unvermindert.

Zitat: Von den Ojibwa Eigenbezeichnung Anishinabe, nordamerikanischer Indianerstamm aus der Gruppe der Algonkin

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